Das Pannenprogramm KoPers

2009 wurde ein Verwaltungsabkommen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein geschlossen, zukünftig alle ca. 110 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam zu verwalten. 34 Millionen Euro sollte die Einführung von KoPers (Kooperation Personaldienste) kosten. Bis 2026 wird das Mammutprojekt ca. 120 Millionen Euro verschlingen. Die Softwarefirma P & I, die 2011 den Zuschlag für die Entwicklung von KoPers bekam, lieferte Ende 2012 eine nicht fertige Software. Ein Einführungstermin nach dem anderen wurde verschoben, die Kosten explodierten. Der letzte Einführungstermin zum Jahreswechsel 2014/15 konnte erneut nicht eingehalten werden und wurde auf dem 1. Januar 2016 verschoben. KoPers sollte 2012 die in die Jahre gekommenen Softwarelösungen Perle (Lehrerverwaltungsprogramm) und Permis-A ablösen. Damit die Beiden alten…
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Bin ich gut vorbereitet?

Wie gut sind meine Vorbereitungen, falls mir etwas passiert? Brauche ich ein Testament oder eine Vorsorgevollmacht? Zugegeben, wenn es um das eigene Testament ging, habe ich immer versucht es auf die lange Bank zu schieben. Das nächste unliebsame Thema war meistens auch nicht weit, die Vorsorgevollmacht. Letztlich muss es jeder selbst  wissen, ob ein Testament oder eine Vorsorgevollmacht gebraucht wird. Für alle Fälle sind ein paar Links zum Thema Testament und Vorsorgevollmacht am Ende des Artikels eingefügt. Eine sehr wichtige Vollmacht sollte sich jedoch jeder zumindest einmal ansehen. Arztrechnungen werden wahrscheinlich auch nach dem Tod bei den Hinterbliebenen eintreffen. Vielleicht ist man selbst auch nicht mehr in der Lage die…
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Gespräche mit Kollegen der Krisenintervention, wo hört die Vertraulichkeit auf?

Mitarbeiter/innen der Kriseninterventionsteams muss aus Sicht des BSBD ein Aussageverweigerungsrecht zugestanden werden. Der BSBD Landesverband fordert Änderung des schleswig-holsteinischen Disziplinarrechts. Hintergrund: Bei traumatisierenden Vorfällen standen früher die Kolleginnen und Kollegen allein da. Es gab keine Ansprechpartner die bei der Verarbeitung der Geschehnisse halfen. Mit der Einführung der Kriseninterventionsteams sollten die Kolleginnen und Kollegen bei akut psychisch traumatisierenden Vorfällen schnell betreut werden. Diese Hilfe steht schnell und unkompliziert zur Verfügung. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass die zu betreuenden Mitarbeiter/innen gegenüber Mitgliedern eines Kriseninterventionsteams Sachverhalte offenbaren, die hinsichtlich ihres dienstlichen Verhaltens in der Ausnahmesituation straf- oder disziplinarrechtlich relevant sein können. Natürlich haben die KIT Teams grundsätzlich eine Schweigepflicht. Diese ist in Nr….
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Wie war das noch mal mit Excel, Outlook oder Word?

An Microsoft Office kommt man im Dienst nicht vorbei. Hier eine kleine Tabelle anlegen, da schnell mal eine Meldung schreiben und nebenbei den Posteingang überprüfen. Der Computer ist aus dem Dienstalltag nicht mehr wegzudenken. Den “normalen“ Dienstgebrauch bekommt man auch meistens hin, sonst hilft auch gern Kollege GOOGLE schnell weiter. Wenn man eine Tabelle in Excel erstellen möchte, die Tabelle mit ein paar Funktionen und Formeln ausgestattet ist, dann stößt man oft schnell an seine Grenzen. Viele wissen nicht, dass es ein sehr gutes IT-Fortbildung im JUST gibt. Hier kann sich jeder anmelden, um sein Computerwissen aufzufrischen.           In der Übersicht ist auch immer aufgeführt, für welche Anwendergruppe…
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Im Porträt: Dr. Reinhard Spieß Schulleiter der Justizvollzugsschule des Landes Schleswig-Holstein

Am 15. April 2014 wurde Herr Dr. Reinhard Spieß auf Dauer zum Leiter der Justizvollzugsschule Schleswig-Holstein bestellt  – ein erfreuliches Ereignis, das fast unbemerkt blieb. Unbemerkt blieben aber nicht die produktiven Ergebnisse seiner anderthalbjährigen Erprobungszeit seit Oktober 2012. Herr Dr. Spieß hat in diesem Zeitraum 28  Justizobersekretäranwärterinnen und –anwärter erfolgreich durch die Laufbahnprüfung geführt, wobei sich noch 29 Anwärterinnen und -anwärter in der Ausbildung befinden. Herr Dr. Spieß hat bereits viele kleine und große positive Veränderungen im Bereich der Ablauforganisation und der inhaltlichen Ausrichtung der Ausbildung auf die Beine gestellt. Aufgewachsen in Bochum, absolvierte Reinhard Spieß zunächst eine Ausbildung als Vermessungstechniker, um dann im Alter von 26 Jahren in die…
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Sicherheitslücke der Woche

  Dieses Mal gibt es einen kleinen Webseiten Tipp. Hier wurden 14 Millionen Benutzerdaten gestohlen, da eine neue Sicherheitslücke entdeckt, die sofort geschlossen werden muss und dann das Sicherheitsupdate nicht vergessen. Es ist sehr mühselig hier auf dem Laufenden zu bleiben und dabei nicht den Überblick zu verlieren. Dazu hat auch nicht immer jeder Lust. Shz.de sammelt die neuesten Sicherheitslücken und veröffentlicht die wichtigsten Informationen hierzu jeden Mittwoch HIER. Einfach erklärt, damit es auch Laien verstehen.    

Dienstpläne immer dabei

Gleich vorweg, es gibt viele Schichtkalender und es ist Geschmackssache welchen Kalender man benutzt. Mit meinem Schichtkalender war ich immer etwas auf Kriegsfuß. Zuerst habe ich mir meine Dienste auf einen Zettel geschrieben. Leider zeigte sich schnell, der Zettel war nicht die beste Lösung, denn er war ständig weg. Einige Zeit habe ich die Dienste in den wunderbaren Kalender vom BSBD Schleswig-Holstein eingetragen. Das funktionierte schon etwas besser. So lange ich den Kalender vom BSBD Schleswig-Holstein dabei hatte, war alles in Ordnung. Doch ich hatte den Kalender nicht immer dabei. Das Problem wurde im Laufe der Zeit noch größer, wenn wir in der Familie versuchten einen Termin zu finden. Was…
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Persönlichkeitsrecht bei Gerichtsterminen

Bei Gerichtsterminen mit öffentlichem Interesse ist oft die Presse anwesend und versucht ein gutes Bild von dem Inhaftierten zu bekommen. Das Bild vom Inhaftierten wird aufwendig verpixelt oder mit einem dicken schwarzen Balken unkenntlich gemacht. Oft geraten hierbei die Kolleginnen und Kollegen ungefragt mit auf das Foto und erscheinen, ohne vorher unkenntlich gemacht worden zu sein, in der Tageszeitung oder im Internet. Das Recht am eigenen Bild ist eine Form des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Jeder Mensch darf grundsätzlich selbst darüber bestimmen, ob überhaupt und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden. Ein kleiner Hinweis an die Fotografen, dass auch die Kolleginnen und Kollegen unkenntlich gemacht werden, langt oftmals schon aus. Leider…
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EINKOMMENSRUNDE ÖFFENTLICHER DIENST 2014: ANNÄHERUNG IN TARIFVERHANDLUNGEN – RUSS: ‚ABER ES REICHT NOCH LANGE NICHT‘

Trotz intensiver Sondierungsgespräche haben die Arbeitgeber auch in  der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden für die Beschäftigten  im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen noch immer zu wenig bewegung  gezeigt. „Es gab eine gewisse Annährung, aber es reicht noch lange  nicht“, stellte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ nach Beendigung der Verhandlungen am Mittag in Potsdam kritisch fest. „Unbestritten waren  die Gespräche gestern und heute sehr konkret und gründlich“, betonte Russ. Trotzdem sei man in ganz wesentlichen Punkten wie Einkommen und  Übernahmemodalitäten „noch Lichtjahre voneinander entfernt“.  Die Forderungen der Gewerkschaften lägen seit nunmehr über einem Monat  vor und seien in den vergangenen Tagen durch die zahlreichen Warnstreiks  und Demonstrationen von zehntausenden Beschäftigten eindrucksvoll untermauert…
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Russ bei Protestkundgebung in Flensburg: Konkurrenzfähige Einkommen im öffentlichen Dienst schaffen

Mit Warnstreiks und einer Kundgebung haben über 1000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen am 19. März 2014 in Flensburg klar gemacht, dass sie für die am 20. März 2014 beginnende zweite Verhandlungsrunde in Potsdam ein faires Tarifangebot der Arbeitgeber erwarten. Die Aktion war Teil bundesweiter Proteste, zu denen der dbb beamtenbund und tarifunion aufgerufen hatte. „Den öffentlichen Dienst unter Hinweis auf angeblich unangemessene Tarifforderungen vom wirtschaftlichen Aufschwung abkoppeln zu wollen, ist schlichtweg nicht fair!“, sagte der Zweite Vorsitzende des dbb und dbb Verhandlungsführer Willi Russ in Flensburg. „Wenn die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber VKA jetzt auf die angebliche Unbezahlbarkeit unserer Forderungen verweist und die Privatisierungskeule hervorholt, ist…
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