BSBD: Reduzierung der Arbeitszeiten ist der richtige Weg

13.02.2018

Schleswig-Holsteins Kabinett hat Entlastung für jahrzehntelange Arbeit im Wechselschichtdienst beschlossen!

Mit der Reduzierung der Arbeitszeit von Beamtinnen und Beamten im Wechselschichtdienst wird aus Sicht des BSBD Schleswig-Holstein ein guter und wichtiger Schritt der Fürsorge gegenüber den Bediensteten gegangen.

„Insbesondere der Strafvollzug leidet unter mangelnder Wertschätzung und hohen Krankenständen“, sagt der BSBD Landesvorsitzende Michael Hinrichsen. „ Hier erwarten wir bei den Kolleginnen und Kollegen in der Wechselschicht eine spürbare Entlastung. Wir sind grundsätzlich sehr erfreut, dass die Landesregierung so zeitnah die Planung aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt hat. Jetzt hoffen wir nur, dass auch die Ausführungsbestimmungen in enger Abstimmung mit dem BSBD und den Personalvertretungen  geschmiedet werden“,  so Hinrichsen weiter. Der BSBD sieht hier zum Beispiel Nachbesserungsbedarf für Teilzeitbeschäftigte.

Das Kabinett hat heute (am 13. Februar 2018) die Reduzierung beschlossen.

Für den Strafvollzug bedeutet das die Reduzierung der Wochenarbeitszeit ab dem 01. Januar 2019 für Beamte mit 10 jähriger Tätigkeit in Wechselschicht.

Der Strafvollzug würde natürlich auch gern bereits analog der Polizei am 01.03.2018 mit einer Umsetzung beginnen, kann dies aber personell nicht kompensieren. Es müssen erst zusätzliche Kräfte für den Vollzug eingestellt werden. Das ist frühestens zum 01 Januar 2019 möglich.

Über den Autor

Michael Hinrichsen

Michael Hinrichsen
Moin Moin, ich bin Michael Hinrichsen. Man kennt mich jedoch eigentlich nur als „Hinnerk“. Seit 1998 Mitglied im BSBD, seit 2000 aktiv. Zunächst als Kassenprüfer im Ortsverein Schleswig, darauf folgend Kassenwart und später 2. Vorsitzender des OV. 2005 wurde ich stellv. Landesvorsitzender. 2006 folgte die Wahl zum Kassenprüfer beim BSBD Bund und 2007 als Landesvorsitzender des BSBD Schleswig-Holstein.