News

Der Strafvollzug in Schleswig-Holstein entwickelt sich zu einen Desaster.Die Mitarbeiter in den Vollzugsanstalten werden von der Landesregierung „verheizt“

​So soll nach Willen der Koalition  – Privatkleidung für Gefangene erlaubt werden – der Schutz der Allgemeinheit in der Wertigkeit des Strafvollzuges unter der Resozialisierung stehen  – die Waffen in der Anstalt untersagt werden. Das im Antrag von Fürsorgegesichtspunkten gegenüber Bediensteten gesprochen wird, wenn es um das Verbot von Dienstwaffen geht, macht den BSBD Landesvorsitzenden Michael Hinrichsen fassungslos.  Im Gegenteil, genau aus Gründen der Fürsorge fordert der BSBD den Erhalt der Waffen zum Schutz der Bediensteten. So wurde im Vorwege weder mit den Berufsverbänden noch mit den Personalvertretungen gesprochen. Es stimmt sehr nachdenklich, wenn Politiker über Fürsorge sprechen, sich aber mit den Betroffenen nicht auseinandersetzen. Man denkt über die Abschaffung…
Mehr Lesen

Jahresabschlussgespräch mit Ministerin Spoorendonk und Staatssekretär Dr. Schmidt-Elsaeßer

Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Dezember haben sich Vertreter des BSBD Landesvorstandes mit der Ministerin und dem Staatssekretär in einem Jahresabschlussgespräch über die aktuelle Situation im schleswig-holsteinischen Strafvollzug ausgetauscht. Themenschwerpunkt war die mögliche Verlegung des Frauenvollzuges nach Hamburg und die geplanten strukturellen Verbesserungen im Justizvollzug. Verlegung des Frauenvollzuges nach Hamburg? Frau Spoorendonk hat dem BSBD Landesvorstand bestätigt, dass mit Hamburg Gespräche zu einer möglichen Verlegung des Frauenvollzuges geführt werden. Im Gegenzug könnten in diesem Fall rund 50 jugendliche Strafgefangene nach Schleswig-Holstein verlegt werden. Es werden seitens des MJKE mögliche Synergieeffekte und insbesondere die Möglichkeit  gesehen, differenzierte Arbeits- und Qualifizierungsangebote vorhalten zu können. Hamburg möchte H-Sand schließen und die Frauen sollen…
Mehr Lesen

Landeshauptvorstandssitzung in Rendsburg

Am 03.12.2015 fand die jährliche Landeshauptvorstandssitzung in Rendsburg statt. Aus allen Ortverbänden des BSBD LV Schleswig-Holstein waren die Vertreter der Ortsverbände angereist. Der Landesvorsitzende Michael Hinrichsen berichtete umfassend aus der Gewerkschaftsarbeit des BSBD seit der letzten Landesvorstandssitzung. Kollege Andreas Block stellte, in seiner Funktion als Kassenwart des BSBD LV Schleswig-Holstein, den Haushaltsplan 2015/2016 vor. Im Anschluss folgte der Bericht des Kassenprüfers Ottmar Liebicher. Kollege Ottmar Liebicher lobte die ordentliche Kassenführung des Kollegen Andreas Block. Als nächsten Punkt auf der Tagesordnung stand der Bericht des Kollegen Jan Studt an. Kollege Studt stellte die aktuellen Nutzungszahlen der Webseite und von Facebook vor. Es folgten die Berichte aus den Ortsverbänden des BSBD Schleswig-Holstein….
Mehr Lesen

Mitglieder werben Mitglieder

Mit mehr Mitgliedern, können WIR mehr bewegen! Jede neue Stimme stärkt auch die Stimme des BSBD Schleswig-Holstein und verleiht ihm mehr Beachtung in der Politik und in der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund wollen wir die Werbung neuer Mitglieder belohnen. Vom 01.11.2015 bis zum 31.12.2015 bekommt jeder Werber, für jedes neu geworbene Mitglied, 2 Gutscheine über 25 € von Amazon geschenkt. Einfach den Mitgliedsantrag ausfüllen und per E-Mail an Mitgliederwerbung@BSBD-SH.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. (Bitte den Namen des Werbers und die eine gültige E-Mailadresse mit angeben)   Die Aktion des BSBD Landesverband Schleswig-Holstein gilt nur für neu geworbene Mitglieder für den BSBD Landesverband…
Mehr Lesen

Lerne eine Sprache mit Duolingo

Für viele ist die Schulzeit schon etwas her. Die in der Schulzeit erworbenen Fremdsprachen verblassen schnell. Ein klein wenig Abhilfe könnte die Webseite von duolingo.com schaffen. Hier gibt es kostenlosen Sprachunterricht. Nach der Registrierung stehen die Sprachen Englisch und  Französisch zur Verfügung. Das Angebot soll laut Betreiber stetig ausgebaut werden. Nach der Anmeldung geht es auch gleich los. Zuerst sollte das tägliche Trainingsziel gesetzt werden, aber es sollte realistisch sein, sonst wird es schnell lästig. Zur Auswahl stehen fünf Stufen, die sich in der Anzahl der täglichen Mini-Lektionen unterscheiden. Eine Mini-Lektion dauert ungefähr 4 Minuten. Sollten die Einstellungen zu hoch oder zu gering gewesen sein, dann kann das tägliche Trainingsziel…
Mehr Lesen

Die Geiselnahme, liberaler Strafvollzug und das betriebliche Gesundheitsmanagement sind die aktuellen TOP Themen der Gewerkschaftsarbeit

Der BSBD Landesvorstand im Gespräch mit der Ministerin Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 05.02.2015 traf sich der BSBD Landesvorstand zu einem Spitzengespräch mit der Ministerin und der Hausspitze um über den aktuellen Sachstand und die gewünschte Entwicklung im Vollzug aus Sicht des BSBD zu diskutieren. Neben Ministerin Spoorendonk, dem Staatssekretär Herrn Dr. Schmidt-Elsaeßer, dem Abteilungsleiter Abt.2 Vollzug- Herrn Sandmann und Herrn Dr. Zoellner aus dem Ministerbüro hat der BSBD Landesvorstand in dem 90 minütigen Gespräch offen und ungeschönt die aktuellen Probleme angesprochen. Zur Geiselnahme in der JVA Lübeck Das wichtigste vorab, gute Besserung an unseren Kollegen!!! Hier steht sachliche Klärung nun im Vordergrund. Durch das laufende Verfahren der Staatsanwaltschaft Lübeck…
Mehr Lesen

Das Pannenprogramm KoPers

2009 wurde ein Verwaltungsabkommen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein geschlossen, zukünftig alle ca. 110 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam zu verwalten. 34 Millionen Euro sollte die Einführung von KoPers (Kooperation Personaldienste) kosten. Bis 2026 wird das Mammutprojekt ca. 120 Millionen Euro verschlingen. Die Softwarefirma P & I, die 2011 den Zuschlag für die Entwicklung von KoPers bekam, lieferte Ende 2012 eine nicht fertige Software. Ein Einführungstermin nach dem anderen wurde verschoben, die Kosten explodierten. Der letzte Einführungstermin zum Jahreswechsel 2014/15 konnte erneut nicht eingehalten werden und wurde auf dem 1. Januar 2016 verschoben. KoPers sollte 2012 die in die Jahre gekommenen Softwarelösungen Perle (Lehrerverwaltungsprogramm) und Permis-A ablösen. Damit die Beiden alten…
Mehr Lesen

Bin ich gut vorbereitet?

Wie gut sind meine Vorbereitungen, falls mir etwas passiert? Brauche ich ein Testament oder eine Vorsorgevollmacht? Zugegeben, wenn es um das eigene Testament ging, habe ich immer versucht es auf die lange Bank zu schieben. Das nächste unliebsame Thema war meistens auch nicht weit, die Vorsorgevollmacht. Letztlich muss es jeder selbst  wissen, ob ein Testament oder eine Vorsorgevollmacht gebraucht wird. Für alle Fälle sind ein paar Links zum Thema Testament und Vorsorgevollmacht am Ende des Artikels eingefügt. Eine sehr wichtige Vollmacht sollte sich jedoch jeder zumindest einmal ansehen. Arztrechnungen werden wahrscheinlich auch nach dem Tod bei den Hinterbliebenen eintreffen. Vielleicht ist man selbst auch nicht mehr in der Lage die…
Mehr Lesen

Gespräche mit Kollegen der Krisenintervention, wo hört die Vertraulichkeit auf?

Mitarbeiter/innen der Kriseninterventionsteams muss aus Sicht des BSBD ein Aussageverweigerungsrecht zugestanden werden. Der BSBD Landesverband fordert Änderung des schleswig-holsteinischen Disziplinarrechts. Hintergrund: Bei traumatisierenden Vorfällen standen früher die Kolleginnen und Kollegen allein da. Es gab keine Ansprechpartner die bei der Verarbeitung der Geschehnisse halfen. Mit der Einführung der Kriseninterventionsteams sollten die Kolleginnen und Kollegen bei akut psychisch traumatisierenden Vorfällen schnell betreut werden. Diese Hilfe steht schnell und unkompliziert zur Verfügung. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass die zu betreuenden Mitarbeiter/innen gegenüber Mitgliedern eines Kriseninterventionsteams Sachverhalte offenbaren, die hinsichtlich ihres dienstlichen Verhaltens in der Ausnahmesituation straf- oder disziplinarrechtlich relevant sein können. Natürlich haben die KIT Teams grundsätzlich eine Schweigepflicht. Diese ist in Nr….
Mehr Lesen